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2008


Saiten Tasten Sounds
– Faszination – Musik – Instrument –
9. November 2007 bis 3. Februar 2008



Durch eine Schenkung des Musikhauses Hug im Jahr 1968 wurde die Kunstgewerbesammlung um aussergewöhnliche Musikinstrumente erweitert. Die Fusion der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich (hgkz) mit der Hochschule Musik und Theater Zürich (hmt) zur Zürcher Hochschule der Künste ist nun Anlass, der Tonalität von Musikinstrumenten gestern, heute und morgen nachzuspüren. Die Ausstellung zeigt alte zum Teil einmalige Musikinstrumente in einem zeitgenössischen Kontext. Sie zeigt den Wandel der Zeit, nicht nur an Hand von neuen Tönen, sondern vor allem durch den Formenreichtum, welcher die Welt der Musik immer wieder erfunden hat und weiter gestalten wird, um neue Töne, Klänge und Sounds hervorzubringen.
Filmisches Material von Mauricio Kagel, Wolf Vostell und der Fluxusfestwochen in Wiesbaden 1962 sowie zeitgenössische Videoarbeiten von Franz Gratwohl, Stefan Kälin und Selina Trepp bespielen ausserdem die Grenzbereiche von Musikinstrument und Sounds. Klänge aus der Sammlung, an der Zürcher Hochschule der Künste unter der Leitung von Andres Bosshard und Jürg Lindenberg komponiert, empfangen die Besucher im Hof und führen akustisch durch die Kapitel der Ausstellung.

 

Der schöne Schein
Facetten der Zürcher Raumkultur
7. März bis 8. Juni 2008



Die Ausstellung des Museum Bellerive, entstanden in Zusammenarbeit mit Kantonsarchäologie und Kantonale Denkmalpflege Zürich, zeigt in sieben Kapiteln unterschiedliche Facetten der Zürcher Raumkultur – quer durch alle Zeiten. Zur Darstellung kommen Materialien, Motive, Techniken, Effekte und das Zusammenspiel der Handwerksgattungen. Die ephemeren Schichten des Interieurs sind die Projektionsfelder von individuellen Lebensträumen. Mit Hilfe von Farben, Ornamenten und Materialoberflächen kann die Kalibrierung entsprechender Raumwirkungen und -stimmungen gelingen. Bei näherem Zusehen verblasst allerdings die Einmaligkeit des «schönen Scheins». Zutage tritt meist das Zeittypische, das uralte Konstruktionsprinzipien, Techniken und formale Themen variiert. Dem Wechselspiel zwischen einem einfachem Regelwerk und der berauschenden Vielfalt an Erscheinungsformen ist die Ausstellung gewidmet. Der Kern des Ausstellungsguts stammt aus den Beständen von Archäologie und Denkmalpflege des Kantons Zürich, die 2008 ihr 50-jähriges Jubiläum feiern. Ergänzt wird dieses mit Exponaten aus der Designsammlung des Museum für Gestaltung Zürich und aus aktueller Produktion sowie mit Arbeiten der Künstler Heidi Bucher und Gordon Matta-Clark.

 

Daum, Gallé, Tiffany
Träume aus Glas
11. Juli bis 5. Oktober 2008


Der Jugendstil war weit mehr als eine formale Erneuerung. Er war die erste künstlerische Bewegung, die die Vision des Gesamtkunstwerks verfolgte. Viele der Kunstschaffenden waren zugleich Maler, Bildhauer, Entwerfer von Schmuck und Möbeln. Sie strebten die perfekte Harmonie des Lebensraumes an, um die Realität in eine mythologisch erträumte Welt zu verwandeln. Niemals hat es eine so hervorragende Glasproduktion gegeben wie zu dieser Zeit. Das Museum für Gestaltung Zürich, selbst berühmt für seine Jugendstilsammlung, zeigt im Museum Bellerive eine der international besten privaten Sammlungen von Glasobjekten. Diese Sammlung von Katharina Büttiker besitzt eine unvergleichliche Fülle an qualitätvollen Werken von Daum, Gallé oder Tiffany, die als die wichtigsten Gestalter in diesem Bereich gelten. Die Objekte werden eingebettet in Höhepunkte des Symbolismus, welche ebenso zu dieser Sammlung gehören und die Besucher in eine traumhafte Atmosphäre versetzen.

 
Eidgenössiche Förderpreise für Design 08
7. November 2008 bis 1. Februar 2009

Das Bundesamt für Kultur und das Museum Bellerive präsentieren 19 prämierte Arbeiten von 22 Preisträgerinnen
und Preisträgern des Eidgenössischen Wettbewerbs für Design 2008. 210 Designer haben sich um die Förderpreise beworben. Die Eidgenössische Designkommission unter dem Vorsitz von Lorette Coen hat in der Schlussrunde 19 Werke/Projekte von 22 Designerinnen und Designern prämiert. Die Gewinner können nun zwischen einem Preisgeld von 20 000 Franken, einem Praktikum oder einem Atelieraufenthalt im Ausland wählen. Zudem werden die ausgezeichneten Arbeiten im Museum Bellerive in Zürich gezeigt und in einem Katalog ausführlich in Bild und Text vorgestellt.
Mit dem Preis fördert das BAK das Schaffen junger, kreativer Designer in der ganzen Schweiz. Wie bereits in den letzten Jahren ist Grafikdesign auch in diesem Jahr stark vertreten. Sieben Preise gehen an Designerinnen und Designer, welche mit ihrer grafisch-gestalterischen Leistung überzeugten. Die Bandbreite ist gross: von bereits erfahrenen Buchgestaltern mit Publikationsaufträgen grosser Kulturinstitutionen oder Verlagen bis hin zu experimentellen, im Rahmen einer Diplomarbeit an einer Hochschule realisierten Arbeiten. Vier Preise wurden im Bereich Industrie-, Produkt- und Möbeldesign gesprochen. Vom Prototypen bis zum ausgefeilten, bereits seriell gefertigten und vertriebenen Objekt ist alles zu finden. Je zwei Auszeichnungen wurden in den Bereichen Fotografie und Schmuck, drei Preise in der Mode und ein Preis in der Kategorie Bühnenbild vergeben.
All rights reserved Museum Bellerive. Kunstgewerbesammlung des Museum für Gestaltung Zürich.