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2007


Gilbert Bretterbauer Vernetzungen
13. Oktober 2006 21. Januar 2007



Ausgangspunkt für die Ausstellung Gilbert Bretterbauer. vernetzungen sind die Kunstgewerbesammlung des Museum für Gestaltung und die Toms Pauli Stiftung in Lausanne, beide im Besitz von Werkgruppen der Periode der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In der Ausstellung werden neben den vielfältigen Arbeitsebenen des Künstlers Gilbert Bretterbauer, welcher sich primär mit textilen «Formen» einen Namen in der Kunstwelt geschaffen hat, Arbeiten anderer Künstler und Künstlerinnen miteinbezogen, deren Schaffen in direktem oder assoziativem Zusammenhang mit Bretterbauers Arbeitsmethoden stehen. So werden unter anderem Arbeiten von Tal R, Alighiero Boetti, Christine & Irene Hohenbüchler, Michael Kienzer sowie Liz Larner gezeigt. Eine Installation im Hof wird in Zusammenarbeit Bretterbauers mit dem Architekten Krischanitz exklusiv für die Ausstellung realsiert werden.

 

Sophie Taeuber-Arp
Gestalterin Tänzerin Architektin
23. Februar – 20. Mai 2007



Sophie Taeuber-Arp ist eine der vielseitigsten und experimentierfreudigsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung im Museum Bellerive rückt ihr weniger bekanntes gestalterisches und architektonisches Oeuvre in den Vordergrund und zeigt ihr wegweisendes angewandtes Werk. Die konzentrierte Zusammenführung eines umfangreichen Konvoluts schafft einen Ausblick auf überraschend unterschiedliche künstlerische Partnerschaften, die Sophie Taeuber-Arp in ihren vielfältigen Arbeitsfeldern pflegte. Die jeweils im Mittelpunkt stehenden Werke, darunter die Originalfiguren des Marionettenspiels «König Hirsch», sind umgeben von Einzelobjekten und Entwürfen sowie von referenziellen Exponaten aus dem nächsten gestalterischen Umfeld der Künstlerin.

 

Jugendstil – l'air d'un temps
22. Juni – 7. Oktober 2007


Das Ausstellungskonzept basierte auf der Strategie und Geschichte der im Museum Bellerive beherbergten Jugendstil-Sammlung, die Teil der Kunstgewerbesammlung des Museum für Gestaltung Zürich ist. Die Gruppierung der Ausstellungsobjekte erfolgte in Form von sieben Sammlungspaketen, die vom Museum zu unterschiedlichen Zeitpunkten erworben wurden: Es hing von den jeweiligen Direktoren ab, wie die zur Verfügung stehenden Mittel eingesetzt wurden. Anfangs stand man ganz im Bann des Keramikers Max Laeuger. Mit der Jahrhundertwende verlagerten sich die Schwerpunkte, und man kaufte auf der Weltaus-stellung in Paris, bei den federführenden Geschäften wie Bing oder La Maison Moderne. Der Belgier Jules de Praetere wählte zielsicher die Spitzenleistungen seiner Zeit aus, vorwiegend in den Niederlanden und in England. Nach drei Jahrzehnten Pause kamen der Hermann Obrist Nachlass sowie umfassende Ankäufe aus dem Erbe Henry van de Veldes und aus dem Besitz seines Sohnes hinzu. Mit dem Erwerb der Kollektion Burgauer im Jahr 1974 wurde der Fundus schliesslich ganz bewusst um den Aspekt des «Trivialen im Alltag» bereichert. Die Besonderheit dieser Sammlung liegt nicht nur in der Tatsache, dass zeitgleich mit der Entwicklung des Jugendstils gesammelt wurde, sondern auch darin, dass das Publikum aus den eigenen Beständen der Sammlung fast alle der so zahlreichen Facetten des Jugendstils entdecken kann.

 
All rights reserved Museum Bellerive. Kunstgewerbesammlung des Museum für Gestaltung Zürich.