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2006


Friedhof: Design

Gestaltung zwischen Ewigkeit und Vergänglichkeit
11. November 2005 bis 1. April 2006


Das Bestatten ist eines der ältesten Rituale der Kulturgeschichte. Der «Gottesacker» ist ein Ort, an dem sich Vergängliches manifestiert. Gleichzeitig entsteht er aus dem Bedürfnis, das Unfassbare zu materialisieren. Friedhöfe gehören zu den ältesten bewusst gestalteten Orten und sind – nicht nur – für das Auge der Lebenden gemacht. Ihre Aufmerksamkeit richtet die Ausstellung sowohl auf revolutionäre Gestaltungskonzepte für Friedhöfe als auch auf künstlerische Werke aus den Bereichen Design, Fotografie und Skulptur. Vorschläge zur Neugestaltung von Urnen, Särgen und anderen Friedhofsobjekten und das Aufzeigen von Entwicklungen wie der Virtuelle-Friedhof weisen auf einen veränderten Umgang mit dem Friedhof als Lebensraum hin und werfen neue Fragen auf.

Publikation FRIEDHOF: DESIGN
mit einem Bildteil zusammengestellt von Katri Burri und Beiträgen u.a. von Gundolf S. Freyermuth,
Norbert Loacker, Thomas Macho, Basil Rogger, Kristin T. Schnider, Günther Vogt.

 

Fabergé in Zürich – Schätze der russischen Zarenzeit
Die Link of TImes-Kollektion zum ersten Mal in der Schweiz
9. Juni bis 10. September 2006


Im Rahmen des Festjahres «Jubilee 2006 – Switzerland | Russia» zeigt das Museum Bellerive in Zürich in einer zweiteiligen Ausstellung eine Auswahl der «Link of Times»-Kollektion. Die 2004 vom russischen Unternehmer
Dr. Viktor F. Vekselberg aus dem Besitz der Familie Forbes erworbene Fabergé-Sammlung ist einzigartig in ihrer Grösse, typologischen und stilistischen Vielfalt und vor allem in ihrem Grad an perfektionierter Handwerkskunst. Im Mittelpunkt der Kollektion stehen neun der berühmten kaiserlichen Ostereier, die für die russische Zarenfamilie entworfen und hergestellt worden sind und zu den wertvollsten Schmuckstücken der Welt zählen. Zwischen 1885 und 1917 brachten die Fabergé-Werkstätten neben den kostbaren Prunkeiern auch Miniaturen, modische Schmuckstücke und elegante Objets d’Art hervor, die erstmalig in der Schweiz zu sehen sein werden. Die Sammlung gilt insgesamt als eines der bedeutendsten Kulturgüter Russlands.

 

Gilbert Bretterbauer Vernetzungen
13. Oktober 2006 bis 21. Januar 2007


Ausgangspunkt für die Ausstellung Gilbert Bretterbauer. vernetzungen sind die Kunstgewerbesammlung des Museum für Gestaltung und die Toms Pauli Stiftung in Lausanne, beide im Besitz von Werkgruppen der Periode der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In der Ausstellung werden neben den vielfältigen Arbeitsebenen des Künstlers Gilbert Bretterbauer, welcher sich primär mit textilen «Formen» einen Namen in der Kunstwelt geschaffen hat, Arbeiten anderer Künstler und Künstlerinnen miteinbezogen, deren Schaffen in direktem oder assoziativem Zusammenhang mit Bretterbauers Arbeitsmethoden stehen. So werden unter anderem Arbeiten von Tal R, Alighiero Boetti, Christine & Irene Hohenbüchler, Michael Kienzer sowie Liz Larner gezeigt. Eine Installation im Hof wird in Zusammenarbeit Bretterbauers mit dem Architekten Krischanitz exklusiv für die Ausstellung realsiert werden.
 
All rights reserved Museum Bellerive. Kunstgewerbesammlung des Museum für Gestaltung Zürich.