HOME      AUSSTELLUNGEN       INFORMATION      SAMMLUNG      SHOP
                aktuell I vorschau I rückblick
   

2006  2007  2008  2009  2010
2005
  2004  2003  2002  2001  2000  1999  1998  1997  1996  1995  1994  1993  1992  1991  1990  1989  1988  1987  
1986  1985  1984  1983  1982  1981  1980  1979  1978  1977  1976  1975  1974  1973  1972  1971  1970  1969  1968

   
2004


Body Extensions -
Wie wir den Körper erweitern

Februar 2004 bis Mai 2004


Phänomene in Mode und Kunst, in Comics, Filmen und im Alltag zeigen, dass der Wunsch nach Erweiterung, Verlängerung und Perfektionierung unseres Körpers zu einer der verbreitetsten Veränderungsfantasien gehört. Die Ausstellung «Body Extensions» zeigt symbolische und reale Körpererweiterungen und fragt nach den Gründen für den darin zum Ausdruck kommenden omnipräsenten «Wunsch nach mehr». Stets unzufrieden mit unserer natürlichen körperlichen Ausstattung, sind wir ganz Mangelwesen, wie Sigmund Freud es formulierte. Körper können auf vielfältige Art und Weise erweitert werden: etwa durch die Verlängerung von Körperteilen – mithilfe von raumgreifenden Körperaufsätzen in Performances – oder durch das Transformieren der Körpersilhouette in Modeschauen. Auch im Alltag wird munter erweitert und übersteigert, sei es durch künstlich verlängertes Haar, Fingernägel, Schmuck oder Highheels.

 

Magische Fäden - Marionetten im Zeitalter der Digitalisierung
Juni 2004 bis September 2004



Marionetten sind bei weitem weniger verstaubt, als es im ersten Augenblick erscheinen mag, stehen sie doch für eine Metapher, die so alt ist wie die Menschheit: Marionetten sind reduzierte Doubles von uns selbst. In ihrer unscheinbar einseitigen Abhängigkeit vom Puppenspieler widerspiegeln sie unsere eigene Verlinkung zu unzähligen Hierarchien und Organigrammen, die vom grossen Puppenspieler bis hin zu ganz weltlichen Machtstrukturen unseren Alltag, aber auch unser Seelenleben bestimmen. Die Welt ist umspannt von magischen Fäden, und die entscheidende Frage lautet: Wer kontrolliert wen? Bin ich die Marionette oder der Puppenspieler? Der Bogen der Ausstellung, die diesen Fragen auf den Grund gehen möchte, spannt sich von den weltberühmten Marionetten von Sophie Taeuber-Arp, Otto Morach und Fred Schneckenburger bis hin zur digitalen Marionette des Golems in der Filmtrilogie «Lord of the Rings».
 

Swiss Design 2004 - Innovation
Oktober 2004 bis Januar 2005


Im Blickpunkt der Ausstellung stehen die Arbeiten der Gewinnerinnen und Gewinner des Eidgenössischen Wettbewerbs für Design. Als Veranstalter des Wettbewerbs – eines der wichtigsten Instrumente der Designförderung – fungiert das Bundesamt für Kultur (BAK). Die Ausstellung gewährt Einblick in das aktuelle Schweizer Designschaffen in den Bereichen Grafik, Textil- und Modedesign, Fotografie, Industrial Design und Bühnenbild. Design wird nicht nur unter rein ästhetischen, formalen oder technischen Gesichtspunkten betrachtet, sondern auch unter dem Blickwinkel der emotionalen Botschaft der Objekte. Aus diesem Grund spielt die Szenografie eine ganz zentrale Rolle. Diese wird in enger Zusammenarbeit mit einem Szenografen entwickelt und zeigt, dass die Mediatisierung und Kommunikation des Designs für die Designschaffenden von zentraler Bedeutung ist.

 
All rights reserved Museum Bellerive. Kunstgewerbesammlung des Museum für Gestaltung Zürich.